Ein Sicherheitsbeauftragter entdeckt in einer Bayreuther Schule verdächtige Chemikalien und alarmiert die Polizei. Nach einer Einschätzung ist klar: Sie müssen gesprengt werden.
Verdächtige Substanzen haben an einem Gymnasium in Bayreuth einen Einsatz von Spezialkräften ausgelöst. Ein Sicherheitsbeauftragter des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums habe am Dienstagvormittag (26. Mai 2026) die Chemikalien in einem Chemieschaukausten entdeckt, teilte die Polizei mit. Demnach seien die Substanzen laut der Einschätzung der Spezialkräfte altersbedingt instabil geworden.
Ein gefahrloser Abtransport sei nicht möglich gewesen. Deshalb seien drei Gefäße laut der Polizei in einem Erdloch auf einer Wiese nahe der Schule kontrolliert gesprengt worden. Schüler und Lehrkräfte waren wegen der bayerischen Pfingstferien nicht im Gebäude. Auch das nahe gelegene Bayreuther Volksfest sei nicht beeinträchtigt worden, sagte ein Polizeisprecher. Anwohner waren gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.