Leiche (19) aus Isar identifiziert - Sohn von Traumschiff-Star
Autor: Agentur dpa
München, Montag, 11. Mai 2026
Ein 19-jähriger Mann wurde tot aus der Isar in München geborgen. Wie die Polizei erklärt, war der junge Mann der Sohn einer berühmten Schauspielerin.
Update vom 11.05.2026: Leiche (19) aus Isar identifiziert - Sohn von Traumschiff-Star
Bei einer aus der Isar in München geborgenen Leiche handelt es sich laut Angaben der Polizei um den Sohn der Schauspielerin Lara Joy Körner. Ein Polizeisprecher bestätigte die Identität. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und andere Medien darüber berichtet.
"Wir, seine Geschwister, Freunde und Familie, sind gerade ganz Herz", zitierte die "Bild"-Zeitung aus einer ihr vorliegenden Mitteilung, die von Freunden und Familienmitgliedern unterzeichnet ist. "Wir sind, schmerzen, trösten, teilen – um die Kerze in der Mitte." Die Erfahrung, die Körners Sohn der Familie geschenkt habe, lasse sich "noch nicht in Worte fassen".
Die Mitteilung schließt demnach mit den Worten: "Verbunden – in Liebe." Eine Passantin hatte laut Polizeiangaben den im Fluss treibenden 19-Jährigen am Samstag (9. Mai 2026) entdeckt.
Die Todesumstände seien weiterhin unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dazu seien im Gange. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Staatsanwaltschaft müsse nun entscheiden, ob eine Obduktion durchgeführt werde. Die Schauspielerin Lara Joy Körner (47) ist unter anderem durch Auftritte in Fernsehserien wie "Das Traumschiff" und Rosamunde Pilcher-Filmen bekannt. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Diana Körner.
Original vom 10.05.2026: Junger Mann (19) treibt tot in der Isar - Todesumstände unklar
Die Feuerwehr hat in der Münchner Innenstadt einen toten Mann aus der Isar geborgen. Zuvor war eine Passantin auf die im Wasser treibende Leiche aufmerksam geworden und hatte am Samstag den Notruf verständigt, wie die Polizei mitteilte.
Aufgrund mitgeführter Utensilien habe die Polizei festgestellt, dass es sich bei dem Leichnam um einen 19-Jährigen aus München handelt. Der Mann galt laut Polizei nicht als vermisst.
Derzeit gibt es den Angaben zufolge keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Ob es sich um einen Unfall oder um einen Suizid handele, stehe bislang nicht fest. Der Leichnam wird im Münchner Institut für Rechtsmedizin untersucht. Bei der Bergung kam es an der Ludwigsbrücke zu Sperrungen von Straßen.